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Neben dem Bericht von meinem Road Trip gibt es nun noch die Bilder von Bangkok und Singapore, womit ich meinen Asien-Trip vollkommen abgeschlossen habe.
Viel Spass!
An einem Mittwoch war es endlich soweit. Mein Road Trip entlang des Highway 1 von Los Angeles nach San Francisco. Meine Planungen sahen eine Uebernachtung auf dem Weg in San Luis Obispo und eine weitere in Monterey vor. Ich hatte genug Zeit, da ich das Auto erst Samstag Mittag in San Francisco abgeben musste. Ich konnte mir also sehr viel Zeit lassen. Am ersten Tag ging es bei sehr schoenem Wetter, wie man es von LA gewohnt ist, erst einmal auf dem Highway 101 Richtung Santa Barbara. Highway 1 ist auf dieser Strecke nicht unbedingt ein Muss und durch die Feuer in Malibu war die Strecke zum Teil auch gesperrt. Also ging es auf dem Highway 101 aus LA heraus Richtung Ventura. Die Strecke hat nicht so viel zu bieten, ausser einem ziemlichen grossen Outlet, der direkt auf der Strecke liegt und obwohl ich nicht vorhatte, dort zu halten, passte es doch genau in meinen Plan, eine Pause zu machen und so verbrachte ich zwei sehr schoene Stunden in den Laeden und konnte nicht anders, als meine Kreditkarte weiter zu belasten.
Nach dieser unfreiwillig langen Pause ging es weiter Richtung Santa Barbara. In Ventura laufen der Highway 101 und 1 ineinander und laufen die Kueste entlang bis hinter Santa Barbara. Meine naechste Anlaufstation, Santa Barbara ist ein wunderschoenes Kuestenstaedtchen mit einem grossen Pier, einer sehr schoenen Altstadt und einigen weiteren Sehenswuerdigkeiten. Ich parkte relativ zentral am Strand und lief erst einmal auf das grosse Pier, Stearns Wharf, welches u.a. einige Shops und Restaurants beherbergt. Danach ging es in die Altstadt, was gleichzeitig die Innenstadt ist, welche durch ihre alten, wunderschoenen, weissen Gebaeude, welche heute z.T. moderne Laeden sind, gepraegt ist. Die Stadt gibt einem ein sehr mediterranes Gefuehl. Neben einigen Museen gibt es auch ein historisches Gerichtsgebaeude mit einem begehbaren Turm, welcher einen wunderbaren Blick ueber die ganze Stadt verschafft.
Nach dieser wirklich sehr schoenen Stadt, es war mittlerweile schon Nachmittag, ging es weiter auf dem Highway 101 Richtung San Luis Obispo. Da auf der Strecke zwischen Santa Barbara und Pismo Beach der Highway 1 auch nicht an der Kueste entlanglaeuft, nahm ich wieder den schnelleren Highway 101. Genau rechtzeitig fuer den Sonnenuntergang erreichte ich wieder die Kueste in Pismo Beach und konnte so einen wundervollen Sonnenuntergang am Strand bestaunen. Danach ging es dann weiter Richtung San Luis Obispo, wo ich mich fuer eine Nacht im Hostel eingebucht hatte. Als ich nach dem Abendessen noch eine Runde durch die kleine Innenstadt drehte, traf ich zwei deutsche Studentinnen, welche in der Gegend lebten und mich noch ein wenig durch das naechtliche SLO fuehrten.
Der zweite Tag fuehrte mich von San Luis Obispo bis Monterey. Leider wollte der morgendliche Nebel an der Kueste nicht weichen und so war es den ganzen Tag deutlich kuehler und ziemlich windig. Dies war schon ein Vorbote fuer das Wetter in Nordkalifornien, welches stets um einiges kaelter ist, wie das in Suedkalifornien. Nichtsdestotrotz war es auch an diesem Tag eine erlebnisreiche Tour, welche mich an diesem Tag ganz auf dem Highway 1 an der wunderschoenen Kueste entlangfuehrte. Meine erste Anlaufstation an diesem Tag war Hearst Castle, das Privatanwesen eines frueheren Zeitungsmoguls, welcher sich seinen Wohntraum auf einem Huegel abseits der Kueste verwirklichte. Heute ist Hearst Castle ein beliebtes Touristenziel, da man sich die wunderbaren Gebaeude, die riesige private Kunstsammlung, sowie zwei unglaubliche Pools bestaunen kann. Das Anwesen ist wirklich grossartig und beherbergte zu Lebzeiten des Besitzer sogar einen eigenen Zoo, welcher tatsaechlich das ganze Anwesen einschloss, so dass man dort zu einer kleinen Safari aufbrechen und wilde Tiere beobachten konnte. Heute befinden sich nur noch wenige wilde Tiere auf dem Anwesen.
Nach diesem kleinen Abstecher ins Landesinnere ging es weiter auf dem Highway 1 Richtung Big Sur. Die Strecke verlaeuft direkt an der Kueste und ist vor allem durch steile Felsen und wunderschoene Straende gepraegt. Dieser Teil der Strecke ist wohl am schoensten und man muss wirklich alle 10 Minuten an einem der vielen Aussichtspunkte anhalten um den Ausblick zu geniessen und Bilder zu machen.
Big Sur ist gepraegt durch den Los Padres National Forest, welcher die Strecke, welche bis dahin nur von den Felsen der Kueste gepraegt ist, etwas unterbricht und ein wenig Abwechslung bietet. Hier befindet sich auch ein sehr bekanntes Restaurant und Cafe, Nepenthe, bei welchem ich eine Pause einlegte und auf dessen Terasse man bei einem kleinen Snack einen wunderbaren Blick auf die Kueste geniessen kann.
Gegen Nachmittag erreichte ich dann Carmel, ein kleines, sehr nettes Kuestenstaedtchen, welches vor allem durch seinen ehemaligen Buergermeister, Clint Eastwood, weltweit beruehmt wurde. Jedoch nicht nur dieser Umstand macht Carmel so interessant, sondern auch die kleine, wunderschoene Innenstadt mit vielen Kunstlaeden erweckt einen sehr unkonventionellen Eindruck. Der Strand ist auch wunderschoen und ist gesaeumt von vielen sehr schoenen Haeusern. Carmel ist mit Monterey durch den sog. 17-Mile Drive verbunden, einem exklusiven Kuestenteil, welcher fuer die Oeffentlichkeit nur gegen eine Gebuehr zugaenglich ist. Neben vielen exklusiven Haeusern findet man hier auch den weltberuehmten Pebble Beach, einen Golfclub direkt an der Kueste mit einem sehr exklusiven Klientel und einem sehr bekannten Clubhouse, 'The Lodge'. Weiter bietet der 17-Mile Drive einige sehr schoene Aussichtspunkte auf den Ozean an der Kueste. So genoss ich an diesem Abend den Sonnenuntergang von hieraus. Ich verlies den 17-Mile Drive auf der Seite von Monterey und bezog fuer die Nacht ein weiteres gebuchtes Hostel, bevor ich mich fuer das Abendessen und ein Bier in die Stadt aufmachte.
Das Sightseeing in Monterey hatte ich mir fuer den Morgen des dritten und letzten Tags aufgehoben. Leider war das Wetter in der Bucht von Monterey an diesem Morgen nicht besonders einladend und die Stadt hatte auch nicht so viel zu bieten, weswegen ich mich nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt und eines Besuches am Hafen auf den Weg Richtung Norden machte. Meine naechste Station war Santa Cruz. Die Fahrt zwischen Monterey und Santa Cruz ist zwar sehr schoen, ist aber nicht mit dem Kuestenabschnitt zwischen San Luis Obispo und Carmel zu vergleichen. Die Strecke verlaeuft zum Teil auch abseits der Kueste.
Santa Cruz ist eine kleine, sehr schoene Stadt, welche komischerweise stets das schoenste Wetter in Northern California hat, so auch an diesem Tag. Waehrend Monterey und die Strecke nach Santa Cruz recht neblig waren, schien in Santa Cruz die Sonne und es war angenehm warm. Am bekanntesten in Santa Cruz ist sicherlich der Beach Boardwalk, ein kleiner Freizeitpark direkt am wunderschoenen Strand. Desweiteren sind an der Kueste noch ein grosses Pier und viele schoene Strandhaeuser zu sehen. Die Innenstadt besteht vorwiegend aus einer Strasse, welche alle groesseren Geschaefte beherbergt. Santa Cruz, eine Universitaetsstadt, versprueht eine sehr junge, hippe und alternative Energie. Die Einheimischen sind fuer ihren entspannten Lifestyle bekannt und Surfing gehoert neben Beachvolleyball zum Sport Nummer eins.
Nach einigen enstspannenden Stunden in Santa Cruz ging es dem Endspurt entgegen. Die naechste Station war gleichzeitig mein Ziel: San Francisco. Die Strecke zwischen Santa Cruz und San Francisco ist nochmal ein Highlight mit schoenen Plaetzen wie Halfmoon Bay. Interessant ist auch die Fahrt, da gegen Ende der Highway an der felsigen Kueste sehr eng wird und am sog. 'Devil's Slide' die Strasse tatsaechlich regelmaessig ins Wasser rutscht.
Gegen 16h war es dann soweit und ich rollte aus dem Sueden auf dem Highway 1 in meinen Zielort, San Francisco, ein. Da der Verkehr so stark war, bahnte ich meinen Weg aus dem Sueden der Stadt ueber kleine Nebenstrassen in den Norden, um mein Ziel, 132 Second Ave, zu erreichen.
Am naechsten Tag musste ich mich dann auch von meinem Auto verabschieden und es Downtown wieder abgeben. Insgesamt war der Road Trip aus meiner Sicht ein voller Erfolg und ein Erlebnis, welches ich nicht missen moechte. Die Strecke bietet nicht nur Sehenswertes, sondern ist auch sehens- und vor allem Befahrenswert an sich!
Ja ist denn heut schon Weihnachten? Das war jetzt aber mal ein sehr grosses Update. Den Bericht ueber Los Angeles und jetzt kommen auch noch drei Bildergallerien hinzu.
Taipeh, Phnom Penh und Kuala Lumpur!
Viel Spass!
Zurueck in den Staaten. Meine Ankunft in Los Angeles war relativ unumstaendlich, da der Immigration-Officer ziemlich nett war und keinerlei dumme Fragen stellte, wie man es sonst gewohnt ist. Das Abholen meines Mietwagens verlief auch ohne Probleme. Vor dem Flughafengebaeude gibt es einen Busshuttle, der ca. alle 10min zwischen dem Flughafen und der etwas ausserhalb des Flughafengelaendes liegenden Mietwagenstation pendelt. Das gute ist, dass man kein Auto zugewiesen bekommt, sondern aus allen Wagen einer Klasse, welche sich zu dem Zeitpunkt auf dem Parkplatz befinden, waehlen kann. Meine Wahl fiel auf einen Chevy Malibu. Das Auto war ziemlich nett und hatte z.T. auch die richtigen Ausstattungen (Tempomat, Airconditioning), zum anderen aber auch ueberfluessige (Sitzheizung).
Wohnen durfte ich in LA bei Susan, Bretts Tante, die ein sehr nettes Haus in North Hollywood hat. Nachdem ich das Auto abgeholt hatte, durfte ich gleich LA hautnah erleben. Ich steckte fuer ca. 60min auf dem 405 Highway im Stau. Das war auch alles was ich an diesem ersten Tag von LA erlebte, da mein Jetlag mich von anderen grossen Erlebnissen abhielt.
Die fuenf Tage, welche ich in LA verbrachte, waren ganz im Zeichen des Southern California-Wetters. Es hatte jeden Tag mindestens 27 Grad und die Sonne schien ohne Unterbrechung. Da war die Klimaanlage im Auto manchmal sehr hilfreich. Nicht so schoen war der Fakt, dass durch dieses heisse, trockene Wetter und anderen wideren Umstaenden die grossen Feuer in ganz SoCal ausbrachen. Gluecklicherweise war ich nicht direkt von ihnen betroffen, die grossen Feuer, wie z.B. das in Malibu waren aber weithin sichtbar und truebten die Sicht.
Den zweiten Tag verbrachte ich in Downtown. Bewaffnet mit dem Lonely Planet Los Angeles, welcher eine Walking Tour durch Downtown LA beeinhaltet, machte ich mich auf den Weg. Auch wenn ich ein Auto hatte und man tatsaechlich ohne Auto in LA sehr verloren ist, da die Stadt auf eine so riesige Flaeche verteilt ist, vertraute ich an diesem Tag auf die oeffentlichen Verkehrsmittel, da direkt in North Hollywood eine U-Bahn Station ist, welche mich direkt zur Union Station nach Downtown brachte. Los ging es mit El Pueblo de Los Angeles, einem historischen mexikanischen Teil LA's, in welchem sich auch das aelteste Haus LA's befindet. Weiter ging es mit der Cathedral of our Lady of the Angels, einer riesigen katholischen Kirche in Downtown LA. Die Kirche ist sehr neu und auch architektonisch sehr reizvoll. Das naechste grosse Ziel war die Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry, welche fuer ihre einmalige Architektur beruehmt ist. Leider war eine Besichtigung des Inneren zum Zeitpunkt meines Besuches nicht moeglich. Dafuer verbrachte ich einige Zeit in MOCA, dem Los Angeles Museum of Contemporary Art, welches einige sehr interessante Kunst fuehrt und direkt neben der Colburn School of Performing Arts, gegenueber der Walt Disney Concert Hall liegt. Weiter ging es durch den Financial District mit seinen Hochhochaeusern, wie dem US Bank Tower, dem hoechsten Gebaeude LA's, den Bunker Hill Steps, der Richard Riordan Central Library und Pershing Square, einem lebhaften Park. Der naechste Teil von Downtown war der sog. Jewelry District, einem Gebiet von ca. vier Blocks mit einem Juwelierhaendler nach dem anderen und einigen interessanten Gebaeuden wie das Palace und das Los Angeles Theatre und dem Bradbury Building. Zum Abschluss genoss ich dann noch mein kalifornisches Lieblingsessen, einen Burrito, im Grand Central Market, bevor es wieder nach Hause ging. Abends zeigte mir Susan den Hollywood Boulevard, beruehmt fuer seinen Walk of Fame. Neben den Sternen auf dem Buergersteig gibt es hier jede Menge Aktionskuenstler, die sich zur Schau stellen. Highlights sind das Kodak Theatre, in welchem jaehrlich die Oscars verliehen werden und das Grauman's Chinese Theatre, vor welchem sich die beruehmten Hand- und Fussabdruecke der Stars befinden.
Der naechste Tag, es war Sonntag, war auserkoren um Venice Beach und Santa Monica zu besichtigen. Zuerst musste ich jedoch den Traum jedes Touristen erleben und zum Hollywood-Schriftzug in die Hollywood Hills fahren. Susan war dabei eine sehr grosse Hilfe, da sie weiss, wie man sehr nah an den Schriftzug herankommt und sie verband den morgendlichen Hundeausgang mit einem Besuch dieser Sehenswuerdigkeit. Venice Beach ist bekannt fuer seinen Ocean Front Walk, einem ca. 2.5km langen Fussweg entlang Venice Beach. Bekannt ist es auch fuer verrueckte Dinge wie dem sog. Muscle-Beach, einem Outdoor Fitness-Club direkt am Fussweg. Verrueckt sind auch die Kuenstler, welche dort auftreten und allerlei Dinge verkaufen. Langweilig kann einem auf den 2.5km nicht werden und wer sich ausruhen moechte, kann sich ohne Probleme an den wunderschoenen Strand legen. Santa Monica, welches noerdlich von Venice liegt, ist fuer seine kleine Shoppingmeile, der Third Street Promenade bekannt, auf welcher sich eine bekannte Boutique an die andere reiht. Wunderschoen ist auch der Strand und das Santa Monica Pier, welches einen kleinen Vergnuegungspark aufweisen kann. Auf dem Rueckweg, ich fuhr ueber den wunderschoenen Sunset Boulevard, hielt ich zum einen am sehr schoenen UCLA-Campus und am Rodeo Drive in Beverly Hills. Rodeo Drive ist wiederum eine kleine, exklusive, schoene Shoppingmeile, an welcher man die Boutiquen der meisten exklusiven Designer findet.
Den vierten Tag verbrachte ich vornehmlich im Auto. Nachdem ich vormittags versucht hatte, Karten fuer die Jay Leno Show zu bekommen, aber feststellen musste, dass dieser gerade im Urlaub ist, entschloss ich mich einige Architekturobjekte anzuschauen, welche mir mein Vater ans Herz gelegt hatte. Da diese in der ganzen Stadt verteilt waren, verbrachte ich sehr viel Zeit im Auto um von einem Punkt zum naechsten zu kommen. Auf diesem Weg sah ich jedoch auch einige Teile LA's, welche ich ansonsten sicherlich nicht gesehen haette, wie z.B. Griffith Park, dem groessten Park in LA, sowie die netten Wohngegenden von Beverly Hills und Bel Air. Diese Wohngegenden sind wirklich sehr schoen, die riesigen Haeuser der wohlhabenden Menschen sind jedoch nicht wirklich zu bestaunen, so dass man sich zumeist mit dem Blick auf sehr grosse Tore zufriedengeben muss. Zu den Highlights der Architekturobjekte gehoerten das Schindler House, der Sony Music Campus und das Israel House, welches sich in Santa Monica direkt am Strand befindet. Zum Abschluss des Tages fuhr ich dann noch im Hotel Bonaventura ein wenig Aufzug, da sich diese an der Aussenwand des Hotels befinden und man eine sehr schoene Aussicht ueber LA geniessen kann.
Meinen letzten Tag in LA verbrachte ich vorwiegend an den wunderschoenen Straenden der Stadt. Zuerst jedoch fuhr ich zum Getty Center, dem superben Gelaende in den Santa Monica Mountains, welches zum einen fuer seine einzigartige Architektur von Richard Meier und den in den Gebaeuden beherbergten Kunstgallerien, aber auch fuer die Gestaltung des Gartens bekannt ist. Geparkt wird am Fusse des Huegels und man zahlt ausser fuer das Parken keinen Eintritt. Eine Bahn faehrt den Besucher auf den Huegel. Auch wenn man kein Interesse an der Kunst im Getty Center hat, sollte man sich dieses nicht entgehen, da allein die Architektur, der Garten und der Blick auf LA jeden Aufwand lohnen. Nach einiger Zeit im Getty Center setzte ich mich wieder ins Auto und fuhr nach Huntington Beach, einem riesigen, wunderschoenen Strand, welcher an diesem Montag trotz der ca. 38 Grad kaum besucht war und verbrachte dort einige Stunden, bevor ich weiter nach Newport Beach fuhr. Newport ist eine kleine, sehr schoene Gemeinde in Orange County, bekannt fuer seine Haeuser am Strand und dem guten Wetter. Neben dem Festland gibt es noch eine kleine Insel, Balboa Island, welche man ueber eine Bruecke erreichen kann. Schoener ist jedoch die kleine Faehre, die vom Hafen aus die Insel mit dem Festland verbindet. Die Haeuser am Wasser sind traumhaft und sind zum grossen Teil nur Wochenendhaeuser fuer Leute aus LA und Umgebung. Weiter ging es nach Laguna Beach, einer noch kleineren Gemeinde in Orange County, welche fuer ihren wunderschoenen Strand und eine gleichnamige Fernsehserie bekannt ist. Laguna Beach hat nicht nur einen sehr schoenen Strand, sondern auch der Fakt, dass der Ort an einem Huegel mit wunderschoenen Haeusern liegt, macht es zu einem beliebten Touristenziel. Bevor es wieder nach North Hollywood ging, hatte ich die Chance einen sehr schoenen Sonnenuntergang am Strand von Laguna zu erleben.
Zusammengefasst hat mir LA sehr gut gefallen. Das Wetter war fantastisch und die Stadt hat sehr viel zu bieten. Alleine alle Straende von LA anzuschauen wuerde Tage dauern. Auch wenn man ein Auto braucht, um in LA von A nach B zu kommen und sich dies in den staendigen Staus auf den Highways abspiegelt, ist die Stadt doch sehr schoen und es laesst sich dort sicherlich sehr gut leben.
Meine letzte Station in Asien: Singapore. Auch hier hatte ich das Glueck, nicht ein Hotel oder Hostel bezahlen zu muessen, da Markus, welchen ich letztes Jahr auf der China-Exkursion kennengelernt habe, zur Zeit dort ein Praktikum als angehender Bauingenieur macht. Nach einem ziemlich reibungslosen Flug war es relativ einfach vom sehr schoenen Changi Flughafen mit der Metro MRT in die Stadt zu kommen, wo ich mich mit Markus traf.
Singapore ist fuer seine Sauberkeit weltweit bekannt und gilt noch immer als die sauberste Stadt der Welt. Grund dafuer sind sicherlich die harten Gesetze, welche nicht nur jegliches wegwerfen von Muell etc. verbietet, sondern dieses auch mit sehr hohen Strafen belegt. Da Singapore nur eine 604 Quadratkilometer grosse Insel ist und die Natur dort sehr anfaellig ist, versucht man mit allen Mitteln diese zu schonen. So ist ein Auto nicht nur in der Beschaffung sehr teuer, sondern auch der Unterhalt inklusive Steuern ist sehr hoch. Allgemein sind Strafen fuer Gesetzesbrueche sehr hart und auch Peitschenschlaege gehoeren noch zur ueblichen Bestrafung. Man muss also sehr vorsichtig und gedanklich bei der Sache sein, so dass nicht gewohnte Dinge wie Spucken oder Kaugummi zu einer hohen Strafe fuehren. Kaugummi kauen war bis vor kurzem noch gaenzlich verboten, mittlerweile jedoch ist es erlaubt, man kann jedoch keine Kaugummis in Singapore kaufen.
Da ich erst nachmittags in Singapore ankam, begann mein Sightseeing abends mit einem kleinen Spaziergang am Hafen mit atemberaubenden Blick auf die naechtliche Skyline und eines Besuches von Clarke Quay, einem Viertel am Fluss mit vielen Bars und anderen Vergnuegungsmoeglichkeiten. Den zweiten Tag begann ich im Colonial District, dem aeltesten Teil Singapores, welches von Kolonialgebaeuden wie dem Old Parliament House, dem Supreme Court und dem beruehmten Raffles Hotel gepraegt ist. Weiter ging es Richtung Hafen mit dem Theatergebaeude Esplanade, unverwechselbar durch sein fantastisches mit Spitzen versehenen Metalldach. Weiter ging es vorbei an der Merlion Statue, dem Wahrzeichen von Singapore, welches ein Mix aus Loewe und Drache ist, welches Wasser speiht. Downtown bietet neben einigen attraktiven Hochhaeusern auch einige nette Plaetze, wie den Raffles Place. Von hier aus begab ich mich nun in Richtung suedlicher Spitze von Singapore, wo ich mit einer Gondelbahn, welche in einem Hochhaus startet, auf die Insel Sentosa fuhr. Nicht nur die Anreise, welche man auch zu Fuss oder mit einer Bahn machen kann, war spektakulaer, sondern auch die Insel an sich. Genannt wird sie auch 'plastic fantastic'. da das meiste an dieser Insel fake ist. Sie dient vor allem als Erholungsziel fuer Singaporeaner am Wochenende. Neben fantastischen Straenden bietet sie auch einen Aussichtsturm, eine Unterwasserwelt, eine Menge Strandbars und einige weitere Attraktionen wie den suedlichsten Punkt des asiatischen Kontinents. Auf dem Rueckweg, wiederum mit der Gondelbahn fuhr ich noch auf den Mount Faber, dem mit 116m hoechsten Berg in Singapore. Am Abend hies es dann schick machen und auf einen Drink in die New Asia Bar im 75. Stock eines Hochhauses gehen. Die Preise sind ebenso hoch wie die Aussicht, aber waehrend der Happy-Hour kann und sollte man sich so etwas nicht entgehen lassen.
Angetan von dem guten Wetter und der Trauminsel entschied ich mich, am naechsten Tag nach einem Friseurbesuch wieder auf die Insel zu fahren und das gute Wetter zu geniessen. Gegen Nachmittag jedoch fuhr ich wieder in die Stadt, da ich noch einiges an Sightseeing zu erledigen hatte. Zu sehen gab es noch Chinatown, u.a. mit einem originalen 'Wurstelstand', Little India und Clarke Quay, welches ich mir am Tage auch noch einmal ansehen wollte. Zum Abschluss dieses Tages musste ich mir noch Orchard Road anschauen, eine Strasse nur fuer den Kaufrausch bestimmt. Singaporeaner sind fuer ihre Kaufwut bekannt. Hier kann man alles finden, vor allem teure Dinge. Singapore ist leider nicht so billig wie der Rest Suedostasiens, ist fuer Europaeer jedoch immernoch guenstig. Fuer mich jedoch war nur ein Abendessen und Windowshopping angesagt. Abends ging es dann mit einigen Freunden in eine Tanzbar mit Liveband.
Meine letzten Stunden in Singapore, mein Flieger ging erst um 19h, lag ganz im Zeichen des Entspannens und so ging es noch einmal nach Sentosa an den Strand um diese einmalige Atmosphaere zu geniessen.
Der Flug und die Nacht in Phnom Penh verliefen reibungslos. Das einzige, was etwas stoerte, waren die 45 Dollar, die ich an die kambodschanischen Behoerden fuer Visum und Abflugssteuern abdruecken musste. Nach einer geruhsamen Nacht hiess es dann mal wieder mehr als 14 Stunden im Flieger mit Zwischenstop in Taipeh sitzen. Aber auch das ging dank guter Unterhaltung und gutem Service an Bord schnell und komfortabel vorrueber und es hies fuer mich, welcome back to America!