Es ist nun schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal diesen Blog aktualisiert habe, aber da es fuer mich ab morgen wieder auf Reisen geht, dachte ich mir, ich muesste noch ein letztes Update hinzufuegen, bevor es Richtung Asien geht.
In der Zwischenzeit haben Johannes und Susanne das Haus verlassen, mit welchen ich in der letzten Woche jedoch noch einiges an Sightseeing gemacht habe, wie z.B. Golden Gate Park, Twin Peaks, The Castro, Fisherman's Wharf und ein Tagesausflug nach Marin. Fisherman's Wharf ist nicht unbedingt mein Favorit in San Francisco. Es ist zwar immer etwas los und es gibt auch einiges zu sehen, es ist aber nur auf Touristen ausgelegt, was meiner Meinung nach nicht wirklich zu San Francisco passt. Desweiteren erfreuten wir uns einer Stadttour mit Brendans Bruder Dylan, welcher diese in Zusammenarbeit mit zwei Hostels anbietet. Auch wenn wir das meiste schon selbst besichtigt hatten, so konnte uns Dylan doch zu allem noch einige 'Insider-Infos' geben. Das beste ist vor allem der Humor, mit welchem er dies macht.
The Castro ist der Teil San Francisco's der von den Homosexuellen zu ihrer Hauptstadt erkort wurde. Die Castro-Street ist das Zentrum dieses kleinen Viertels. Es ist neben Haight-Ashbury das wohl ausgeflippteste Viertel in San Francisco. So weht z.B. eine riesige Regenbogen-Flagge ueber dem Viertel und ein Buchladen traegt den lustigen Namen 'Does your mother know?'. Auch sehr interessant ist das Mission-Viertel. Ein hauptsaechlich lateinamerikanisches Viertel mit den besten Burritos der Welt und einer netten Barszene.
Marin ist das County noerdlich von San Francisco. Es ist mit SF durch die Golden Gate Bridge verbunden. Bekannt ist es vor allem fuer sehr schoene Straende, dem Ort Sausalito und Muir Woods. Muir Woods ist ein Redwood-Park. Redwoods sind riesige, tausende von Jahren alte, imposante Baeume, welche unter Naturschutz stehen.
Zu feiern gab es in der letzten Zeit einiges. Zuerst Brendans Geburtstag am 19. September, der dementsprechend gefeiert wurde und direkt danach Susannes Geburtstag am 21. September. Die Woche darauf folgten nun Beckys und Bretts Geburtstag, die natuerlich auch gefeirt werden mussten. Brendans grosse Geburtstagsparty stieg an einem Samstag, Beginn 13h mit einem amerikanischen BBQ und einer Kneipentour am Abend. Beckys Geburtstag wurde mit einem Slushball-Spiel, einem Mix aus Sport- und Trinkspiel um 12h Mittags im Golden Gate Park und einer abendlichen Kneipentour gefeiert.
Die Abende unter der Woche verbrachten wir meist in lokalen Bars mit ein paar Bier und ein paar Runden Billard.
Nachdem uns Johannes und Susanne am Tag nach Brendans Party Richtung Sueden verlassen hatten, kam Julian und nistete sich im Hause David fuer 9 Tage ein. Mit Julian musste man nicht so viel Sightseeing machen, da dieser schon mit Jonathan San Francisco erkundet hatte. Dementsprechend liessen wir es sehr locker angehen und verbrachten die meisten Tage nur mit Schlafen, ein wenig Sport (vor allem Baseball), ausgedehnten Strandbesuchen (wenn das Wetter es zuliess) und einigen Besuchen des Apple-Shops Downtown.
Morgen heisst es nun fuer uns beide Abschied nehmen. Fuer Julian nun schon zum letzten Mal, fuer mich nur eine kleine Unterbrechung. Wir fahren morgen mit Julians Mietwagen nach Los Angeles, wo wir die Nacht bei einer Freundin verbringen werden, bevor wir beide am naechsten Tag in verschiedene Richtungen aufbrechen werden. Julian nach Darmstadt und ich nach Asien. Die Autofahrt wird ca. 7 Std. dauern, was sich aber im Vergleich zu meinem 14 Std. Flug nach Taiwan auch noch sehr angenehm anhoert.
Vorkehrungen fuer meine Wiederankunft habe ich auch schon getroffen. Ich habe gleich fuer den 19.Okt. ein Auto fuer 8 Tage gemietet, welches ich direkt am Flughafen nach meiner Ankunft abholen werde. Derzeit sieht mein Plan so aus, 3 bis 4 Tage in Los Angeles zu verbringen, bevor ich mich auf einen kleinen Road Trip Richtung San Francisco aufmache.
Auch in Asien ist soweit alles geklaert. Die Fluege und Hostels sind schon lange gebucht. Jetzt heisst es nur noch meinen Arsch hinueberzuschwingen!
Mit diesen Zeilen verabschiede ich mich also erst einmal. Ich werde mich wohl erst in einigen Wochen wieder melden koennen. Bis dahin muesst ihr euch nach mir verzehren!
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